Tito Jackson, Bruder des verstorbenen Michael Jackson und Mitbegründer der Jackson 5, ist gestorben. Er wurde 70 Jahre alt.
Seine Familie machte am Sonntag die schockierende Ankündigung.
„Schweren Herzens geben wir bekannt, dass unser geliebter Vater, Rock & Roll Hall of Famer Tito Jackson, nicht mehr unter uns ist“, sagten Titos Söhne TJ, Taj und Taryll in einer Erklärung auf Instagram. „Wir sind schockiert, traurig und untröstlich.“
Die offizielle Todesursache steht noch nicht fest, aber Steve Manning, ehemaliger Manager der Jackson-Familie, sagte gegenüber Entertainment Tonight, er gehe davon aus, dass die Pop-Ikone am Sonntag während einer Fahrt von New Mexico nach Oklahoma an einem Herzinfarkt gestorben sei.

Tito, geboren als Toriano Adaryll „Tito“ Jackson im Oktober 1953 und drittes von zehn Kindern, war das am wenigsten bekannte Mitglied der Jackson 5, da er Backgroundsänger und Gitarrenspieler der Gruppe war, während seine Brüder Jackie, Tito, Jermaine, Marlon und Michael prominenter vertreten waren.
Während ihrer Zeit als Jackson 5 produzierte die Familie in den 1970er Jahren mehrere Nr.-1-Hits, darunter „ABC“, „I Want You Back“ und „I’ll Be There“. Sie wurden 1997 in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen.

Tito wurde zuletzt am 9. September in München gesehen, vor einem geplanten Auftritt mit seinen Brüdern Jackie und Marlon Jackson. Das Trio hat auf seiner Tournee 2024 noch zwei weitere Auftritte vor sich, es ist jedoch unklar, wie die Jacksons die nächsten Shows bewältigen werden.

„Einige von euch kennen ihn vielleicht als Tito Jackson von den legendären Jackson 5, andere kennen ihn als ‚Coach Tito‘ oder wieder andere als ‚Poppa T‘. Trotzdem wird er uns sehr fehlen. Für uns wird es immer ‚Tito-Zeit‘ sein. Bitte denkt daran, das zu tun, was unser Vater immer gepredigt hat, und das ist ‚Liebt einander.‘ Wir lieben euch, Pops“, schrieben seine Söhne auf der Instagram-Seite ihrer eigenen Musikgruppe.
Die Nachricht über Tito Jackson ist niederschmetternd. Möge er in Frieden ruhen und möge seine Familie Trost darin finden, dass so viele Menschen in dieser extrem schwierigen Zeit an sie denken.







